MrJack
Hallo Glux,
Danke für diese qualifizierte und intelligente Antwort (schön mal wieder eine Bestätigung zu haben, dass es soetwas auch gibt, manchmal vermisst man es ja).
Wobei ich in diesem Beispiel explizit auf die Rechten (Rechtsextremen) eingegangen bin.
Das ist die Frage. Die Arbeiterklasse (Proletariat) ist seit jeher ein Hoheitsgebiet der Linken gewesen.
Beispielsweise die SPD. Ja, die SPD war mal links - um einiges Linker als dieser lächerliche Haufen, welchen Herr Lafontaine um sich versammelt hat.
Oder auch die (heute verbotene) KPD (die inoffizielle "Nachfolgepartei" heisst DKP (http://www.dkp.de/)).
Ein kurzer Blick auf die Homepage der DKP verrät, dass dort nichts wirklich los ist ----> das Interesse am Kommunismus/Sozialismus lässt nach.
Man wählt nicht mehr links, dafür haben die udssr und andere sozialistische Staaten zu tiefe Wunden durch ihr eigenes Versagen geschlagen (Versagen nicht im Sinne davon, dass der Sozialismus gegen den Kapitalismus versagt hat, sondern, dass die sozialistischen Staaten allesamt durch Terror gegen die eigene Bevölkerung (beispiel Mao) den Ruf des Sozialismus zerstört haben).
Die SPD hat reagiert, 1918 war der gute Philipp Scheidemann schneller als Karl Liebknecht --> die SPD wurde ein klassischer Vertreter des kapitalistischen Systems sowie der sozialen Marktwirtschaft (Rosa Luxemburg und Liebknecht wurden von Freikorps gefangen und hingerichtet).
Es ist schlichtweg so, dass die ehemals links orientierte Arbeiterklasse sich umorientiert hat - spätestens nach 1948.
Worauf ich hinaus will:
1. Wirklich linke Parteien sind momentan nicht vertreten
2. Die Arbeiter sind keinesfalls Hoheitsgebiet der "echten" linken Parteien, sondern eines der Partei "die Linke".
3. Auch hier sammelt die NPD ihre Stimmen
Desweiteren:
Eine wirklich linke Partei würde sich nicht mit Grossindustriellen abfinden - hat die KPD damals auch nicht gemacht.
Nochmal ein schönes Beispiel:
In unserem Wahlkreit tritt für die NPD ein Herr an, welcher den Beruf eines "Agrarökonomen" ausübt. Er ist ein Bauer. Und wer wählt einen Bauern? Richtig. Weitere Bauern.
Ich will jetzt nicht sagen, dass alle Bauern geistig beschränkt sind, ich möchte es so ausdrücken: Zum Traktor fahren braucht man kein Abitur.
Nunja, da stellt sich mir die Frage, welche Beweggründe ein Jugendlicher hat, um gewalttätig zu sein.
Auch ich hatte (leider fast schon "natürlich") Auseinandersetzungen mit Ausländern. Natürlich ist der Zorn gross, wenn man im Fernsehn sieht, wie Ausländer einen alten Mann zusammenschlagen und treten.
Natürlich ist das eine Straftat, welche entsprechend bestraft werden muss.
Nur gehe ich gerne einen Schritt weiter und frage mich, warum einige Ausländer ein solches Verhalten aufweisen.
Es ist eigentlich ganz simpel:
Stell dir vor, du kommst mit 3 Jahren aus der Türkei nach Deutschland. Du selbst sprichst kein Wort Deutsch, lernst die Sprache erst in der Grundschule richtig.
Nach der Grundschule gehtst du auf die Hauptschule, machst dort einen ausreichenden Abschluss und machst ne Lehre als Schreiner.
Ich denke, dies spiegelt das wieder, was man als "Ausländer" (schlimmes Wort eigentlich, wenn jemand in Deutschland woht ist er ein Deutscher, fertig) vom Leben in Deutschland zu erwarten hat.
Kaum ein türkischstämmiger Deutscher, der in der 1. oder 2. Generation in Deutschland lebt, kann so einfach einen guten Schulabschluss schaffen.
Ich finde die jetzige Situation schlimm.
Ich denke, dass im Grund (mit einigen wenigen Ausnahmen) alle Menschen gleich intelligent sind - jeder auf seine eigene Art.
Einwanderer kommen nach Deutschland und erleben einen Kulturschock.
Man stelle sich das Hirn wie eine Festplatte vor, auf welche man viele Dinge speichern kann.
Wo beim deutschen Kind das "Hausaufgaben machen" ist, ist beim Kind aus der Einwandererfamilie noch die gesallschaftliche Ader ausgeprägt (mal ganz im Ernst: Wir Deutschen haben eine grauenhafte soziale Ader).
Normal gleicht sich soetwas nach 3-4 Generationen in Deutschland wieder aus. Wir haben beispielsweise Nachbarn, welche ihre Wurzeln in der Türkei haben. Der Mann arbeitet als Abteilungsleiter und fährt einen Mercedes A, die Frau arbeitet als Sekretärin.
Wenn sich allerdings (wie z.B. in Kreuzberg) "Ghettos" bilden, in welchen die ausländisch verwurzelten Familien weiter ihre türkische Lebensart führen, passen sie sich auch nicht in der 10. Generation an.
Wenn diese beiden Kulturen in einem Land aufeinanderknallen, artet es meist in Konflikten aus.
Nebenbei spielt auch Alkohol eine recht ernst zu nehmende Rolle.
mfg,
MrJack
Danke für diese qualifizierte und intelligente Antwort (schön mal wieder eine Bestätigung zu haben, dass es soetwas auch gibt, manchmal vermisst man es ja).
Zitat
| Zitat: |
| Hier ging es konkret um den Vergleich der Rechts(extremen) und Links(extremen). |
Wobei ich in diesem Beispiel explizit auf die Rechten (Rechtsextremen) eingegangen bin.
Zitat
| Zitat: |
| Es ist ja wohl offensichtlich, dass die LINKE das Proletariat abgrasen will. |
Das ist die Frage. Die Arbeiterklasse (Proletariat) ist seit jeher ein Hoheitsgebiet der Linken gewesen.
Beispielsweise die SPD. Ja, die SPD war mal links - um einiges Linker als dieser lächerliche Haufen, welchen Herr Lafontaine um sich versammelt hat.
Oder auch die (heute verbotene) KPD (die inoffizielle "Nachfolgepartei" heisst DKP (http://www.dkp.de/)).
Ein kurzer Blick auf die Homepage der DKP verrät, dass dort nichts wirklich los ist ----> das Interesse am Kommunismus/Sozialismus lässt nach.
Man wählt nicht mehr links, dafür haben die udssr und andere sozialistische Staaten zu tiefe Wunden durch ihr eigenes Versagen geschlagen (Versagen nicht im Sinne davon, dass der Sozialismus gegen den Kapitalismus versagt hat, sondern, dass die sozialistischen Staaten allesamt durch Terror gegen die eigene Bevölkerung (beispiel Mao) den Ruf des Sozialismus zerstört haben).
Die SPD hat reagiert, 1918 war der gute Philipp Scheidemann schneller als Karl Liebknecht --> die SPD wurde ein klassischer Vertreter des kapitalistischen Systems sowie der sozialen Marktwirtschaft (Rosa Luxemburg und Liebknecht wurden von Freikorps gefangen und hingerichtet).
Es ist schlichtweg so, dass die ehemals links orientierte Arbeiterklasse sich umorientiert hat - spätestens nach 1948.
Worauf ich hinaus will:
1. Wirklich linke Parteien sind momentan nicht vertreten
2. Die Arbeiter sind keinesfalls Hoheitsgebiet der "echten" linken Parteien, sondern eines der Partei "die Linke".
3. Auch hier sammelt die NPD ihre Stimmen
Desweiteren:
Eine wirklich linke Partei würde sich nicht mit Grossindustriellen abfinden - hat die KPD damals auch nicht gemacht.
Nochmal ein schönes Beispiel:
In unserem Wahlkreit tritt für die NPD ein Herr an, welcher den Beruf eines "Agrarökonomen" ausübt. Er ist ein Bauer. Und wer wählt einen Bauern? Richtig. Weitere Bauern.
Ich will jetzt nicht sagen, dass alle Bauern geistig beschränkt sind, ich möchte es so ausdrücken: Zum Traktor fahren braucht man kein Abitur.
Zitat
| Zitat: |
| Eine andere Studie besagt aber, dass die Gewalt bei Migranten weitaus höher ist als bei bspw. Deutschen. |
Nunja, da stellt sich mir die Frage, welche Beweggründe ein Jugendlicher hat, um gewalttätig zu sein.
Auch ich hatte (leider fast schon "natürlich") Auseinandersetzungen mit Ausländern. Natürlich ist der Zorn gross, wenn man im Fernsehn sieht, wie Ausländer einen alten Mann zusammenschlagen und treten.
Natürlich ist das eine Straftat, welche entsprechend bestraft werden muss.
Nur gehe ich gerne einen Schritt weiter und frage mich, warum einige Ausländer ein solches Verhalten aufweisen.
Es ist eigentlich ganz simpel:
Stell dir vor, du kommst mit 3 Jahren aus der Türkei nach Deutschland. Du selbst sprichst kein Wort Deutsch, lernst die Sprache erst in der Grundschule richtig.
Nach der Grundschule gehtst du auf die Hauptschule, machst dort einen ausreichenden Abschluss und machst ne Lehre als Schreiner.
Ich denke, dies spiegelt das wieder, was man als "Ausländer" (schlimmes Wort eigentlich, wenn jemand in Deutschland woht ist er ein Deutscher, fertig) vom Leben in Deutschland zu erwarten hat.
Kaum ein türkischstämmiger Deutscher, der in der 1. oder 2. Generation in Deutschland lebt, kann so einfach einen guten Schulabschluss schaffen.
Ich finde die jetzige Situation schlimm.
Ich denke, dass im Grund (mit einigen wenigen Ausnahmen) alle Menschen gleich intelligent sind - jeder auf seine eigene Art.
Einwanderer kommen nach Deutschland und erleben einen Kulturschock.
Man stelle sich das Hirn wie eine Festplatte vor, auf welche man viele Dinge speichern kann.
Wo beim deutschen Kind das "Hausaufgaben machen" ist, ist beim Kind aus der Einwandererfamilie noch die gesallschaftliche Ader ausgeprägt (mal ganz im Ernst: Wir Deutschen haben eine grauenhafte soziale Ader).
Normal gleicht sich soetwas nach 3-4 Generationen in Deutschland wieder aus. Wir haben beispielsweise Nachbarn, welche ihre Wurzeln in der Türkei haben. Der Mann arbeitet als Abteilungsleiter und fährt einen Mercedes A, die Frau arbeitet als Sekretärin.
Wenn sich allerdings (wie z.B. in Kreuzberg) "Ghettos" bilden, in welchen die ausländisch verwurzelten Familien weiter ihre türkische Lebensart führen, passen sie sich auch nicht in der 10. Generation an.
Wenn diese beiden Kulturen in einem Land aufeinanderknallen, artet es meist in Konflikten aus.
Nebenbei spielt auch Alkohol eine recht ernst zu nehmende Rolle.
mfg,
MrJack
(sorry, der musste sein
)
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. Desweiteren nicht Sozialist, sondern Kommunist, ich wiederhole: Der Sozialismus soll lediglich eine Übergangsphase darstellen, keinen Endzustand.