Mia
Heute Abend um 20.15 Uhr ARD.
Morgen Abend 20.15 Uhr Teil II.
| Zitat: |
| Inhalt Mit unbändiger Wut und todbringenden Methoden rebelliert eine Gruppe von jungen Aufständischen in den 70er Jahren in Deutschland gegen "den neuen Faschismus" - wie sie ihn nennen. Angeführt vom kriminellen und jähzornigen Andreas Baader, der schwäbischen Pfarrerstochter Gudrun Ensslin und der untergetauchten Journalistin Ulrike Meinhof sorgt die Rote Armee Fraktion für Angst und Schrecken im Land. Sie verübt Sprengstoffattentate und Anschläge auf Mitglieder der deutschen Führungsschicht. Als die Gründer der RAF gefasst und verurteilt werden, versucht die zweite Generation der Vereinigung, ihre Anführer mit drastischen Aktionen freizupressen. |
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Glux
Der Film ist meiner Meinung nach zu tendenziös und am Ende wird die Handlung auch immer schwächer.
Machiavelli
Scheiss Avatar...
one
Jetzt nicht mehr.
Der nächste, der hier meint, die Reichskriegsflagge als Avatar zu nehmen, war das letzte mal hier.
Glux
Das ist nicht die Reichskriegsflagge sondern der Gösch der kaiserlichen Marine
Glux
Nein,
klick mich.
Im übrigem ist der Kriegschiffsgösch nicht strafbar.
west
@Glux
Die Flagge ist nicht erwünscht, das sollte reichen! Ausserdem gehts in diesem Thread um was anderes und jetzt ende der Diskussion!
MinkMank
Ich habe den Film noch nicht gesehen und werde das bei Gelegenheit mal nachholen. Und eigentlich ist es auch erstmal egal, ob er nun der sogenannte grosse Wurf ist, oder nicht.
Aber eines tut er wohl nicht:
Er idealisiert, nach allem was ich bisher gehört habe, nicht die RAF und macht keine "Helden" aus denen und ihrem wirren fehlgeleiteten Gedankengut.
Und wenn er zum Nachdenken darüber anregt, das Terror und Mord niemals ein akzeptables Mittel ist, um (politische) Ziele zu erreichen, dann hätte er die Aufmerksamkeit in jedem Fall verdient.
one
Wir haben uns den ersten Teil nun angesehen. Wobei ich den Film schon kenne. Ist halt etwas, das man sich auch anschauen kann und nicht so ein Müll, wie einem sonst immer vorgesetzt wird. Dass die Akteure derzeit ziemlich wirre Gedanken hatten und dem sinnvollen Ziel einen falschen Weg gegeben haben wird recht gut rüber gebracht. Sehenswert ist der Streifen auf jeden Fall.
MinkMank
| Zitat: |
| Sehenswert ist der Streifen auf jeden Fall. |
Einer der besten Filme, die ich mir in der letzten Zeit (endlich mal) reingezogen habe.
Ich denke sogar, dass dieser Film viel zu wenig Aufmerksamkeit geniesst.
Die "Mehrheit" wird 2012 oder Polar Storm bevorzugen, denn denken scheint weh zu tun.
thx, für den Thread.
guennili
Anschliessend war dann gestern abend bei "Anne Will" ne Diskussion.
Der für mich wichtigste Satz fiel von "Katja Ebstein".
Wir sind wieder auf dem Weg dahin, dass die Politik Gesprächssuche und Gesprächsangebote ablehnt, momentan wieder bei Studenten. (edited)
Die RAF war nicht die 68er Bewegung, aber sie wurde deshalb "geboren", weil Politiker in ihrer abgehobenen Borniertheit dem Volk "quasi den Stinkefinger" zeigen (natürlich political correct und verdeckt). Ich hab die Zeit vor der RAF und das Entstehen derselben miterlebt, und kann mich dieser Wertung nur anschliessen.
CU
Noone
| Zitat: |
Original von guennili am 23. November 2009, 08:40 Uhr
Studendenten.
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Zahnreisser?
The_Mistaker
Ich bin seit meinen Heimzeiten im Besitz des Taschenbuches von S. Aust. Der Film hat für mich nichts mit dem zu tun, was im Buch berichtet wird. Ob Aust nun Besserwisser oder Insider war, er hat versucht, die Geschehnisse emotionslos wiederzugeben. Mag sein, dass Aust auch ein wenig wichtigtuerisch zu Werke ging, die Abfolge der Ereignisse und die persönliche Beziehung zu dem einen oder anderen "Beteiligten" lässt das Buch dann doch etwas authentischer erscheinen.
Das Zerwürfnis der Stadtguerilla mit der Obrigkeit und die Gedankengänge der Zurwaffegreifenden ist im Film jedenfalls nicht erkennbar. Ebensowenig wie die Eigendynamik, die sich aus dem Selbstverständnis entwickelt, Stadtgguerilla zu sein und danach zu handeln. Eigendynamik deswegen, weil die Baader- Meinhof- Gruppe an realen politischen Geschehnissen vorbeilebte und nur für sich selbst, quasi für das Überleben der Gruppe kämpfte. Tiefsinn darf man allerdings auch bei Aust nicht erwarten, eine Restopektive der Geschehnisse im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Veränderungen ist es aber mehr, als es der Film jemals versucht hat.
Stefan Aust: Der Baader Meinhof Komplex (zum Gegenlesen)
z.B.
HIER
guennili
Es hilft, sich mit der Vita und Person der Ulrike Meinhof zu beschäftigen, um zu verstehen was dann passiert ist.
CU
impex
Da hast Du recht!
...aber ob alle überhaupt wissen was dahintersteckt??? Kommt mir manchmal nicht so vor.
Guten Morgen!