Todesstrafe - wo liegt die Grenze?

one
Mit einem IQ von etwas über 70, was an der Grenze zur geistigen Behinderung liegt, wurde Teresa Lewis am Donnerstagabend in Virginia per Giftspritze hingerichtet. Die erste Frau seit 98 Jahren in Virginia und in den USA die erste seit 5 Jahren.

Diverse Quellen: http://www.google.de/search?q=TERESA+LEWIS

Grundsätzlich für die Todesstrafe beschleicht mich hier das Gefühl, dass eventuell eine Grenze überschritten wurde, da die Frau offensichtlich nicht so wirklich fit war, was ihren Verstand anging. Andererseits ist man wohl irgendwie auch selbst schuld, wenn man dumm bleibt und die Ausrede sollte nicht ziehen:

Zitat:
http://www.brainworker.ch/Bildung/IQ.htm
Die Entwicklung und Nutzung des IQ jedoch wird durch die Persönlichkeit, sowie soziale und wirtschaftliche Umweltbedingungen, mit bestimmt.




Wurde da nun eine Mörderin exekutiert oder eine Behinderte?
Wikinger
Meine Meinung:

Die Tussi war intelligent genug, um es auf die Lebensversicherung abgesehen zu haben, einen Mord zu planen und dafür Killer anzumieten.

Dann sollte sie auch intelligent genug zum sterben sein!

Gruss

Wikinger
[hunter bob]
Ohne jetzt für oder wider die Todesstrafe argumentieren zu wollen... Wiki hat meines Erachtens recht. Wer einen Mord planen kann, um seiner Habgier nachzugehen, der ist auch intelligent genug, dafür die Konsequenzen zu tragen.

Liebe Grüsse,
hunter
badboy69
Wer lesen, schreiben und rechnen kann, ist meines Erachtens inteligent genug.
[hunter bob]
Das allerdings würde bspw. auch auf ein 8-jähriges Kind zutreffen...
SUNON
Sie alle möglichst abschreckend und dennoch Humanst möglichst hinzurichten ist wohl dem bestehenden System von ... Ordnung und Recht am dienlichstem.
Abschalten und vergraben oder eben genützt, als Versuchstier zb. oder mal eben zu Forschungszwecken auf den Mond geschossen oder in chernobyl am neuen Betonsarkophak arbeiten, in afrika, vietnam oder kroatien Minen räumen..
Mir gefällt der Gedanke das man dadurch beispielsweise einen Versuchsaffen verschonen könnte.
Hey hätt grad Bock einfach mal zwei Mörder mit dem tollen Fleischkleber Enzym zusammenzukleben um zu sehen was passiert.

ich setz dem mal was dazu

Die olle knallt ihre Famile übern haufen weil sie an die Versicherungskohle will.
Das ist böse! klar! geplanter eisklater Mord.
aufhängen, abmurksen, vierteilen.

Da beschliessen ein paar helle Köpfe das hier und da Minen vergraben werden müssen, was dann über Jahrzente Kindern, Tieren und Erwachsenen das Leben kostet oder versaut, alles im Sinne des Weltfriedens
Das ist tragisch. konnte ja keiner ahnen. har!
Orden verleien, behängen,Pension bezahlen.
xf0rce
Zitat:
Original von Wikinger am 27. September 2010, 10:21 Uhr
Meine Meinung:

Die Tussi war intelligent genug, um es auf die Lebensversicherung abgesehen zu haben, einen Mord zu planen und dafür Killer anzumieten.

Dann sollte sie auch intelligent genug zum sterben sein!

Gruss

Wikinger


/sign....

PS:
Zitat:
The Crime. Teresa pled guilty to participating in a “murder-for-hire” in October 2002. Teresa helped the two triggermen, Matthew Shallenberger and Rodney Fuller, who killed her husband and his adult son. Shallenberger admitted later that he planned the killings so that he could obtain the money that Teresa would receive from her husband’s estate and her stepson’s life insurance. Teresa thought Shallenberger loved her and agreed to share the money in order to please him. Teresa realizes now that she took part in a terrible crime, and she feels deep remorse for the pain it caused to the relatives of the victims.


es waren sogar 2 menschen, die durch den auftragsmord getötet wurden.....
dann erst recht!
badboy69
Zitat:
Original von [hunter bob] am 27. September 2010, 20:56 Uhr
Das allerdings würde bspw. auch auf ein 8-jähriges Kind zutreffen...



Wir sprechen hier aber von einer erwachsenen Person! Bei Kindern sehe ich das bis zu einem gewissen Alter noch anders, obwohl auch diese immer früher reifer werden. Man bedenke nur die Zunahme an Vergewaltigungen unter Kindern.
one
Es geht hier aber nicht um Kinder. Es geht hier um eine geistig behinderte Frau, die wen um die Ecke gebracht hat. Der Staat hat anschliessend nichts besseres zu tun als diese Frau hinzurichten. Für mich, auch als Todesstrafebefürworter, hat das einen leichten Beigeschmack des Ausdünnens. Wir entledigen uns einfach der Menschen, die wir (Gesellschaft) nicht gebrauchen können. Lasst uns einfach alle Epileptiker töten, sie könnten jemanden verletzen.
gamerphil
Schwachsinn.

Hätte sie keinen umgebracht, hätte der Staat sie auch nicht dafür bestraft. Ganz einfach.
Nun ist das, was du da schreibst, maximal der "positive" Nebeneffekt.
one
Die Frage ist doch aber, ob sie sich bewusst war, was sie da tut. Verstehste?
kelly
Also, ich geb ja zu, dass ich die ganzen Berichte nicht nachgelesen habe.
Ist es gewöhnlich nicht so, dass da genau geschaut wird, ob jemand schuldfähig ist?
gamerphil
Nein die bessere Frage ist eher, inwiefern das eine Rolle spielt.
Denn die Tat bleibt die gleiche.
one
Zitat:
Original von gamerphil am 03. Oktober 2010, 13:01 Uhr
inwiefern das eine Rolle spielt.


Aber genau das versuche ich doch zu erörtern. oO
The_Mistaker
Für mich gibt es dahingehend keine Diskussionen. Wir töten nicht, wir leben mit- und nebeneinander. Wie Humanoide eben, menschlich. Das beinhaltet aber auch, dass es uns nicht zusteht, über Leben oder Tod zu entscheiden! Wer der Gesellschaft auf arglistige und bösartige Art schadet, muss bestraft werden. Sicher. Aber vom Leben zum Tod? Eine Jury spielt sich zur Entscheiderin von Leben und TOD (unveränderlich, vorbei, das wars, tot eben) auf, das ist nicht menschlich, das ist allenfalls Gewissensberuhigung.
Ich stelle diese Fragen nochmal: Sind wir Menschen oder vergelten wir Mord mit Mord, Auge um Auge? Oder sollte es nicht eher so sein, dass wir mit unseren Gefühlen umgehen können? Humanistisch ist die Todesstrafe jedenfalls nicht. Niemand hat das Recht, vorsätzlich jemand anderen zu töten. Warum macht es ein amerikanisches Gesetz möglich?
albertle
Na, da kannst du aber eine Grundsatzdiskussion führen über Gesetze schlechthin.
Es war Gesetz der DDR Regierung, das Flüchtende an der Grenze aufgehalten werden, wie auch immer, notfalls Schusswaffengebrauch.
Ist das humanistisch, mit Sicherheit nicht. Das alte Deutschland hatte auch die Todesstrafe, wurde abgeschafft.
Nun, in vielen Ländern eben nicht und ich persönlich hätte nichts dagegen, bei diversen Straftaten die Todesstrafe in Deutschland wieder zu haben. Wer sich an Kindern vergeht, ist für mich nicht krank, der gehört für immer weg, nicht hinter Gitter, z.B.
one
Wie schon angedeutet: Ich bin FÜR die Todesstrafe, eindeutig. Es gibt so Sachen, da braucht man nicht weiter nachdenken. Das wären Mord, Kindesmissbrauch, Vergewaltigung. Solche Täter gehören an die Wand gestellt und nicht irgendwo untergebracht, wo sie dem Steuerzahler noch Geld kosten. Und evtl. dann wieder frei kommen und Wiederholungstäter werden. Wäre ja nicht das erste mal...

Es geht mir aber auch darum zu differenzieren, ob der Täter überhaupt fähig war, sein Handeln zu verstehen. Wenn das (vielleicht aufgrund einer Behinderung) nicht der Fall ist, dann sollte die Bestrafung auch etwas anders ausarten.
kelly
dann frag ich halt nochmal.

Wird nicht geprüft, von Psychatern- Gutachtern, ob jemand schuldfähig ist?
albertle
kelly, was für Gutachten fertigen manche Fachleute, und liegen danach vollkommen falsch. "Ja also der Mensch tut nix mehr, den kann man entlassen"
Und ein paar Tage später ist wieder ein Kind vergewaltigt und tot.

Weg mit dem Pack, für ewig.
Meine persönliche Meinung.
kelly
Meine Frage ging nicht um falsche Gutachten..............die gibt es umbestritten.



Auf den ersten Blick würd ich auch sagen, klar, die hat geplant, mit Hilfe durchgeführt.........also, wusste sie was sie tat.