Telekom will Bares für schnelle YouTube-Videos

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Als Telekomkunde (der ich auch mal war) kennt man das Problem: Videos auf YouTube schauen ist ein Graus, da das Laden gefühlt endlos dauert. "Wir werden uns darüber unterhalten müssen, dass verkehrsintensive Anbieter wie 'Youtube' dafür bezahlen, dass ihre grossen Datenströme von uns gemanagt werden." sagte nun der Telekom-Konzern-Sprecher Mark Nierwetberg nachdem die Kapazitäten verdreifacht wurden und die Videos nun (vorerst) schneller abrufbar sein sollten.

"Netze sind keine Dinger, die einmal gebaut werden und danach kann man da reinstopfen, was man will – Netze müssen mit steigendem Bedarf ausgebaut werden und das kostet ständig Geld. Qualitätsklassen, die diskriminierungsfrei angeboten werden, können die Refinanzierung auch auf die Anbieter der Inhalte verlagern." sagte er dann auch noch.

Netzneutralität ade und man hat ja auch ein eigenes Entertain-Angebot, natürlich kostenpflichtig. Oder wie ist das gemeint?