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Zum Ende der Seite springen Wie bereitet man ein Kind auf die Realität vor?
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The_Mistaker The_Mistaker ist männlich
Pausenlos Scheißebauer


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Dabei seit: 28.09.2006

Post ID: 224708
Wie bereitet man ein Kind auf die Realität vor? 17.03.2012 12:54 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Ich hatte gerade eine Grundsatzdiskussion mit meiner Frau, inwieweit man ein Kind auf die brutale Realität vorbereiten kann.
Auslöser war die Heute- Sendung vom ZDF, in der auch über kriegerische Konflikte berichtet wurde. Meine Frau hat dann blitzartig umgeschalten, um meiner Tochter die Bilder von gewalttätigen Menschen zu ersparen. Ich war aber der Meinung, dass die Kleine ruhig wissen darf, dass in der Welt ein Haufen Scheiss abgeht.
Wie sieht es denn bei Euch aus? Soll eine Neunjährige nicht wissen, dass sich Menschen gegenseitig abknallen, dass Kriege für Rohstoffe geführt werden und Relligionen vorgeschobene Scheinargumente sind? Kurzum: dass es verdammt viele schlechte Menschen auf der Welt gibt? Oder hat meine Frau Recht, indem sie bewundernswerter Weise das Kind von all dem abschirmt um die zarte Naivität zu verlängern.
P.S. Dies soll eine Diskussion werden, ich lasse mich auch gern eines Besseren belehren.
kelly kelly ist weiblich
Königin Arschloch


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Dabei seit: 31.08.2010

Post ID: 224709
17.03.2012 12:59 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Wie immer gibt es bei Kindererziehung keine Rezepte die immer funktionieren. Ich finde es wichtig, dass man diese Gratwanderung zwischen Realitätsempfinden und Bewahren der kindlichen Naivität hinbekommt.
Natürlich müssen Kinder wissen, dass die Welt schlecht ist, allerdings nicht die ganze Welt.
The_Mistaker The_Mistaker ist männlich
Pausenlos Scheißebauer


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Dabei seit: 28.09.2006

Post ID: 224711
Themenstarter Thema begonnen von The_Mistaker
17.03.2012 13:08 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Ich habe mit 9 Jahren aber schon gewusst, dass die Erde nur aus Dreck besteht und man zusehen sollte, Gold draus zu machen. Würde das denn meiner nicht unerheblich intelligenten Tochter schaden? Schafft sie es denn evtl. eines schönen Tages, die Welt zu verbessern, wenn sie um den ganzen Scheiss weiss?
Meine Frau führt als Argument an, dass ich viel zu früh ins kalte Wasser des Lebens gestossen wurde, ich also meine Weltverbesserungspläne nicht auf die Kleine projizieren soll, nur weil ich gescheitert bin.
one one ist männlich
Dauministrator


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Dabei seit: 21.09.2005

Post ID: 224712
17.03.2012 13:14 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Erfahren wird die kleine es so oder so. Wann das richtige Alter dafür ist, ist ja auch vom Kind selbst abhängig. Manche begreifen schnell und entwickeln sich schnell, bei anderen dauert es halt länger. Was etwas ganz normales ist. Man muss also imho abschätzen, wann man sein Kind die "böse Welt" in vollem Umfang entdecken lässt. Vermeiden lassen wird es sich durch ein umzappen des Senders jedoch auf kurz oder lang sowieso nicht.

Ich selbst bin Realist und schaue mir hin und wieder auf ync.com Videos an, auf denen Leuten der Kopf abgeschnitten wird. Nicht, weil ich mich daran aufgeile, sondern weil es die pure Realität ist. Nun stell dir mal die Frage ob du das deiner Tochter zumuten würdest.

Ich hab das mal in den Diskussionsbereich verschoben.
kelly kelly ist weiblich
Königin Arschloch


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Dabei seit: 31.08.2010

Post ID: 224713
17.03.2012 13:23 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Weisst Du, ich finde nicht, dass man die Welt verbessern muss. Meiner bescheidenen Meinung nach, sollte man sein Umfeld in den Griff bekommen und kleine Schritte tun. Denn wie soll es im Grossen funktionieren, wenn man es im Kleinen nicht hinbekommt?
The_Mistaker The_Mistaker ist männlich
Pausenlos Scheißebauer


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Dabei seit: 28.09.2006

Post ID: 224714
Themenstarter Thema begonnen von The_Mistaker
17.03.2012 13:24 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Danke für[ Verschieben.

Es könnte durchaus sein, dass ich Zyniker und Alkoholiker geworden bin, weil mir zu wenig Zeit zum Kindsein geblieben ist. Es ist aber genauso möglich, dass ich am Irrsinn in Deutschland und auf der Welt verzweifle. Mein Kind soll eben diese Zerissenheit nie erleben müssen.

Edit: Doch, Kelly, wir sind deshalb Menschen weil wir uns gegenseitig schätzen und deshalb etwas besser machen wollen, als das, was besteht.
kelly kelly ist weiblich
Königin Arschloch


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Dabei seit: 31.08.2010

Post ID: 224715
17.03.2012 13:28 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Und wieder hab ich kein Patentrezept.
Ich hatte das Glück, dass ich eine Mutter hatte, zu der ich IMMER gehen konnte, wenn ich mit der Welt nicht zurechtkam. Genauso hab ich es bei meinen Kindern auch gehalten, sie wissen immer in wessen Arme sie sich flüchten können. Und wenn ich meine Geschwister und meine beiden Kinder so ansehe, denke ich, das war das richtige Rezept.
gamerphil gamerphil ist männlich
Uni-Banause


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Dabei seit: 31.05.2007

Post ID: 224716
17.03.2012 13:47 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Also ich weiss noch ganz genau, wie ich mit 9 Jahren am 11. September von einem Fussballspiel gekommen bin und verzweifelt versucht habe einen TV Sender zu finden, auf dem nicht - die damals echt grausamen - Bilder der Terroranschläge in NY gezeigt wurden. War froh, dass es Super RTL gab, obwohl ich das sonst nicht oft geschaut habe.

Soll heissen: Ich war froh, sowas nicht sehen zu müssen. Gleichzeitig wusste man aber dennoch, dass etwas schreckliches passiert ist, bei dem tausende Menschen sterben.
Nur etwas nicht zu sehen, heisst ja nicht, von dem nichts zu wissen.

Daher glaube ich persönlich es wäre sinnvoller mit deiner Tochter zu reden usw, als ihr Bilder solche Bilder zu zeigen. Denn Bilder prägen sich sehr viel stärker ins kindliche gedächtnis ein & das muss in dem Alter noch nicht sein. Das kommt sowieso.

Auch bin ich fast der Meinung, dass das Gespräch lieber deine Frau führen sollte. Versteh mich nicht falsch, aber auf mich machst du einen recht verbitterten Eindruck, der nicht nur die Gesellschaft aufgegeben hat sondern auch das Gute im Menschen. Und es hilft einem Kind absolut gar nichts, wenn davon geredet wird, wie scheisse die Gesellschaft ist & das eigentlich jeder immer nur Böses will. Denn das will nicht jeder. Es gibt derartige Menschen, aber es gibt eben auch andere.

PS: Nicht an das zu glauben, was du denkst, bedeutet nicht unbedingt, dass man naiv ist. Denn das setzt voraus, dass du 100%ig Recht hast. Naiv ist man nur, wenn man es zu 100% leugnet, obwohl es eben doch nicht zu 100% falsch ist.
The_Mistaker The_Mistaker ist männlich
Pausenlos Scheißebauer


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Dabei seit: 28.09.2006

Post ID: 224717
Themenstarter Thema begonnen von The_Mistaker
17.03.2012 13:49 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Zynismus wird nicht angeboren. Alkoholismus ebensowenig. Es steht aber die Frage im Raum, wann ein Kind die Realität begreifen darf, ohne ernsthaften Schaden zu nehmen. Mein absoluter Kontrollverlust war mit 14, da wurde ich in ein Heim eingewiesen. Allerdings unter anderen Bedingungen (Wendezeit, Punkrock u.s.w.). Sollte ich zwischen meiner Kindheit und der meiner Tochter Analogien suchen oder einfach auf das vertrauen, was sie hat, nämlich uns?
one one ist männlich
Dauministrator


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Dabei seit: 21.09.2005

Post ID: 224718
17.03.2012 14:19 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Es ist ja im Grunde so, wie kelly und gamer sagen. Es gibt kein Patentrezept und schlussendlich wächst das Kind in dieser Welt, wie sie ist, auf. Heisst: man kann seinem Kind nicht verbergen, wie schlecht manche Menschen sind. Das wiederum wird es aber von ganz alleine erfahren. Gehört imho ein wenig zum "erwachsen werden". Die Problematik des Verstehens ist aber, dass es eben (wie von gamer erwähnt) eben nicht nur schlechte Dinge und Menschen auf dieser Welt gibt, sondern auch gute. Und diese Eindrücke sollten meiner Meinung nach bei einem Kind auf jeden Fall überwiegen. Dann fällt es auch leichter über die schlechten Dinge zu reden und sie teilweise, wenn nötig, zu relativieren.

Es gibt auch Dinge auf dieser Welt, die man einer 9jährigen nicht und auf keinen Fall zumuten kann zu verstehen. Ob man sich nun an das "immer Bösere" rantasten muss, wage ich aber zu bezweifeln. Ich weiss nicht so genau, wie genau du weisst, was in der Welt so passiert, aber ich könnte dir sicher reale Videos zeigen, die selbst dir die Galle hochkommen lassen. Ich erinnere mal an den Schraubenzieher und den Obdachlosen. Das ist auch Realität und selbst für Erwachsene zumeist nicht zu ertragen es anzuschauen, nicht mal darüber nachzudenken.

Mich zum Beispiel lassen solche Dinge recht kalt. Ich habe begriffen, was da draussen passiert und dass dich manche Leute für 50 Cent umbringen. Mit 9 Jahren wird das allerdings nicht funktionieren.

Nachtrag:

Die Kindheit ist eine der wichtigsten Zeiten im Menschenleben. Sie sollte glücklich verlaufen. Frei von Hass und Gewalt und was sonst noch da draussen passiert. Wenn das jeder so handhaben würde, dann könnte sich die Welt verbessern.
kelly kelly ist weiblich
Königin Arschloch


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Dabei seit: 31.08.2010

Post ID: 224719
17.03.2012 14:34 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Zitat:
Original von The_Mistaker am 17. März 2012, 13:49 Uhr
.................... oder einfach auf das vertrauen, was sie hat, nämlich uns?


sicher, denn nur so funktioniert es. Sicher gibt es immer wieder Einzelkämpfer, aber das Leben bedeutet nunmal Vertrauen mit allen Konsequenzen.
[hunter bob] [hunter bob] ist männlich
Blödefragesteller


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Dabei seit: 24.11.2008

Post ID: 224723
17.03.2012 17:06 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Meine Tochter (auch 9 Jahre alt) kann ganz gut zwischen Realität und Fiktion unterscheiden. Daher sind bspw. Filme wie die ersten parr Teile Hary Potter oder Star Wars in meine Augen OK - aber bei Nachrichten oder auch Artikeln im Stern/Spiegel mit zu eindeutig grausamen Bildern mache ich sofort aus / schalte um bzw. sorge dafür, dass Zeitschriften nicht rumliegen.

Kinder werden früh genug mit der Härt der realität konfrontiert, bspw. in der Schule. Da eben in einem "normalen" Rahmen. Bilder von Krieg oder Hungersnöten braucht es da meines Erachtens nicht. Das bekommen die Kinder früh genug mit - das muss man nicht zu Hause noch vorantreiben.

Meine Meinung...

Liebe Grüsse,
hunter
The_Mistaker The_Mistaker ist männlich
Pausenlos Scheißebauer


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Dabei seit: 28.09.2006

Post ID: 224732
Themenstarter Thema begonnen von The_Mistaker
17.03.2012 19:26 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Grundsätzlich habe ich gefälligst das Kind vor allem Unbill zu schützen. Das ist meine verdammte Aufgabe als liebender Vater. Andererseits möchte ich, dass die Kleine nicht so brutal von der Realität angefahren wird, wie ich das erleben musste. Aus welchem Grund sollte ich ihr verheimlichen, dass es Diktaturen gibt, dass es Menschen gibt, denen Menschenleben nichts wert jst, dass verlogene Politiker wieder einmal für einen Massenmord verantwoetlich sind, dass überall auf der Welt Kinder in Armut leben?
Ich habe mit Sicherheit nicht vor, meinem Kind schlaflose Nächte zu bescheren. Dass es da draussen allerdings wüst zugeht, möchte ich ihr auch nicht verheimlichen.
ddadd ddadd ist männlich
Oberdau


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Dabei seit: 30.09.2005

Post ID: 224733
17.03.2012 19:29 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Vielleicht lassen sich manche Fragen einfacher für sich beantworten, wenn man mal an seine eigene Kindheit zurück denkt. Wie schwer es einem Kind fällt zu erkennen wo Fiktion aufhört und Realität anfängt. Das Leben ist nicht unbedingt brutaler geworden, aber die Kameras sind heute dichter dabei. Viele Nachrichten im TV sind heute schlimmer als die Filme die wir als Kinder nicht sehen durften. Manche Erwachsene haben Schwierigkeiten die ganzen Eindrücke zu verarbeiten. Wieviel schwerer muss die Verarbeitung der ganzen Sachen dann für ein Kind sein?
Ich persönlich bin dafür einem Kind so lange als möglich das "heile Welt"-Gefühl zu lassen.
gamerphil gamerphil ist männlich
Uni-Banause


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Dabei seit: 31.05.2007

Post ID: 224735
17.03.2012 19:34 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Man kann ja Kindern sagen, dass es schlechte Dinge gibt auf der Welt. Aber nicht mit 9 Jahren im vollen Ausmass.
Da reicht für meinen Geschmack zunächst mal sich auf das "Es gibt böse Menschen und vor allem Männer, die wollen dir nichts Gutes. Auch wenn sie dir Süssigkeiten anbieten"... usw.
one one ist männlich
Dauministrator


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Dabei seit: 21.09.2005

Post ID: 224737
17.03.2012 19:52 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Zitat:
Original von The_Mistaker am 17. März 2012, 19:26 Uhr
Aus welchem Grund sollte ich ihr verheimlichen, dass es Diktaturen gibt, dass es Menschen gibt, denen Menschenleben nichts wert jst, dass verlogene Politiker wieder einmal für einen Massenmord verantwoetlich sind, dass überall auf der Welt Kinder in Armut leben?


Nur weil man seinem Kind nicht alles schlechte auf dem Butterbrot serviert heisst das nicht automatisch, dass man es verheimlicht. Wie stellst du dir das eigentlich vor? Lass uns mal losfahren, Kleines, ich zeige dir mal Auschwitz und erkläre dir, wie hier die Juden gestorben sind oder wie? Oder soll es alles von der Glotze erfahren? Mir stellt sich grundsätzlich die Frage nach dem "Warum", denn spätestens in der Schule wird das Kind lernen, was auf dieser Welt schon passiert ist und was momentan so passiert und dass das ganze auch entwicklungstechnische Gründe hat. Frei nach dem Motto: Seit es Menschen gibt, gibt es Kriege und Gewalt. Das wird sie ganz automatisch lernen.

Aus welchem Grund willst du ihr die Realität näher als nötig vor Augen führen und ihr damit Angst machen? Denn genau die wird sie dann irgendwann haben. Sich nicht mehr raus trauen, weil hinter jedem Busch ein Vergewaltigter hocken könnte.

Eine Kindheit hat glücklich zu sein und nicht dramatisch auf das schlechte der Welt basiert.
The_Mistaker The_Mistaker ist männlich
Pausenlos Scheißebauer


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Dabei seit: 28.09.2006

Post ID: 224739
Themenstarter Thema begonnen von The_Mistaker
17.03.2012 20:01 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Meine eigene Kindheit hat mich früh zum Zyniker gemacht. Meine Tochter kann herzhaft lachen, ist immer satt und sauber. Dahingehend ist alles in trockenen Tüchern. Sie ist aber nicht doof, was mit sich bringt, dass sie Fragen stellt. Der Kleinen die Kindheit nehmen zu wollen, fällt mir erstmal gar nicht ein. Dass sie eines Tages aber die brutale Wahrheit selbst erkennen muss, macht mir ebenso Sorgen.
kelly kelly ist weiblich
Königin Arschloch


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Dabei seit: 31.08.2010

Post ID: 224741
17.03.2012 20:07 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Also, wenn Du Dir keine Sorgen machen würdest, wärst Du ein schlechter Vater.
Fragen sollte man auch ehrlich beantworten, man muss es ja nicht auf "brutale" Weise tun.
Ich habe noch eine Binsenweisheit bzw ein "Rezept": man sollte seinen Kindern das "gute" Leben vorleben. Sprich mit gutem Beispiel vorangehen, und nicht nur auf andere zeigen.
The_Mistaker The_Mistaker ist männlich
Pausenlos Scheißebauer


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Dabei seit: 28.09.2006

Post ID: 224742
Themenstarter Thema begonnen von The_Mistaker
17.03.2012 20:17 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Ich zeige grundsätzlich nicht auf andere. Mein Kind hat alles verinnerlicht, was Familie ausmacht: Ehrlichkeit und Zusammenhalt. Wie bringe ich dem Kind aber bei, dass nicht alle Menschen so denken und fühlen? Denkt ihr nicht, dass die Kleine sich auf dem Schulhof anders benimmt, wenn sie weiss, dass es auch Opfer dieser Gesellschaft gibt?
kelly kelly ist weiblich
Königin Arschloch


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Dabei seit: 31.08.2010

Post ID: 224743
17.03.2012 20:19 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Wenn das so ist, solltest Du dann doch etwas Vertrauen in Eure Erziehung haben.
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